Archiv für den Autor: Lena Zauner

Einladung zur letzten Live-Session

… und last but not least, haben wir für heute Abend Prof. Martin Hofmann zum Thema „E-Portfolio“ eingeladen!

Unser Experte für den vierten Themenblock ist Dozent an der pädagogischen Hochschule in St. Gallen im Bereich Medienpädagogik und Mediendidaktik. Sein Forschungsschwerpunkt liegt in der Implementierung von E-Portfolios an Hochschulen. Zum Blog von Prof. Hofmann geht es hier lang.

Wir freuen uns auf einen spannenden letzten Expertentalk!

Ab 17:30 Uhr geht es los, wie immer im SOOC-Online-Raum.

Alle Fragen können vorab und während der Session hier gesammelt werden.

Heute: zweite Live-Session im Themenblock III

Etwas spät, aber besser als nie:

Die Erinnerung an die heutige Live-Session mit Mandy Schütze von der „Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e. V.“ zum Thema „ZUM-Wiki„!

Bei diesem Wiki handelt sich es um eine Plattform, auf der Lehrinhalte und Unterrichtsideen ausgetauscht werden können. In erster Linie richtet sich dieses Wiki an Lehrer und Lehrerinnen, um auch Unterrichtserfahrungen austauschen zu können. Aber auch interessierte Nicht-Lehrer sind herzlich willkommen!

Ab 17:30 Uhr geht es los, wie immer im SOOC-Online-Raum

Alle Fragen können vorab und während der Session hier gesammelt werden.

UPDATE: Hier ist die Aufzeichnung

Willkommen zur zweiten Runde: Konsumieren und Produzieren – rechtliche Rahmenbedingungen und persönliche Voraussetzungen

„Zufällig noch wer online, der mich evtl. kurz unterstützen könnte?!“, postete gestern Abend ein Teilnehmer in der Facebook-Gruppe. Trotz später Stunde meldeten sich innerhalb von Minuten zahlreiche Teilnehmer, die ihm schnell und unkompliziert halfen. Wenn ich etwas für die Uni wissen möchte, greife ich auch nicht mehr zum Telefon, sondern poste es halt – bei Twitter, im Blog oder eben bei Facebook. Je nachdem, wo ich glaube, am schnellsten die richtigen Leute zu erreichen.

Aber ich poste nicht nur bedarfsorientiert. Wer mir zum Beispiel auf Instagram folgt, sieht auch mein Abendessen. Auf LinkedIn und XING kann man erfahren, woran ich gerade arbeite. Auf about.me gibt’s meine Vita in kurz & knackig und man sieht ein Freizeitfoto (Wanderurlaub in Schottland!). Und selbst mein Facebook-Profil schotte ich nicht komplett ab. Weil: Ich möchte ja gefunden werden. Ich will, dass andere meine Aktivitäten sehen und sie kommentieren können. Ich möchte mich mit anderen austauschen und vernetzen. Ziemlich lange hatte ich das Gefühl, ich kann kontrollieren, wer was über mich erfährt. Dann kam die NSA-Affäre – und meine Freunde verschlüsselten plötzlich Mails, löschten akribisch ihre Social-Media-Profile und nutzten alternative Suchmaschinen. Reicht das jetzt? Nach einem Bericht der FAZ will die NSA ihre Überwachung noch weiter ausbauen. Müssen wir uns also im Netz ganz unsichtbar machen, um uns sicher zu fühlen – genauso selbstverständlich, wie man ja auch seine Haustür immer abschließen würde?

big-eye-scientist„is it wachting us while we are watching it?“ by Frits Ahlefeldt, HikingArtist (CC-BY-NC-ND)

Es wird immer wichtiger, über Privatsphäre im Netz und über Datenschutz zu sprechen. Wichtig ist in dem Zusammenhang aber auch: Was darf ich denn überhaupt veröffentlichen? Der lustige Cartoon auf meiner Pinnwand, den 23 Freunde geliked haben – den habe ich schließlich nicht selbst gezeichnet. Und mit welchem Material darf ich meine Blogposts anreichern? Selbst die Öffentlich-Rechtlichen nennen als Quellen mittlerweile „Youtube“, darf ich das dann nicht auch? Es stellt sich also nicht nur die Frage, was ich im Social Web veröffentlichen sollte, sondern auch, was ich denn veröffentlichen darf. Was zum Beispiel Open Source und CC-Lizenzen bedeuten und wie auch bzw. vor allem im Netz eine vernünftige Quellenangabe funktioniert.

Das alles und noch viel mehr thematisieren wir in dem heute startenden Themenblock II „Konsumieren und Produzieren: rechtliche Rahmenbedingungen und persönliche Voraussetzungen“, für den es wieder eine ganze Menge Input gibt.

Bereits morgen wird es einen ersten Expertenvortrag zum Thema „Datenschutz im Internet“ geben. Wir freuen uns, dass wir hierfür Marius Melzer vom Chaos Computer Club (Bereich Sachsen) gewinnen konnten. Der Informatik-Student ist seit zwei Jahren für die Initiative „Chaos macht Schule“ unterwegs. Diese deutschlandweite Initiative arbeitet in Form von Workshops und Vorträgen zusammen mit Bildungsinstitutionen, LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern für einen verantwortungsvolleren Umgang mit Medien und Technik. Unser Experte ist Mitgründer zweier Vereine: zum einen Zwiebelfreunde e.V., welcher zum Ziel hat, Internetnutzern Anonymität und Zensurfreiheit zu ermöglichen; zum anderen auch palava e.V., eine abhörsichere und kostenlose Videotelefonie-Alternative, die auf der WebRTC-Technologie beruht.

Neugierig geworden? Dann laden wir Euch ganz herzlich zur morgigen Live-Session um 17:30 Uhr ein! Wie immer im SOOC1314-Online-Raum.

Falls Ihr bereits Fragen an Marius habt, dann können diese schon im Vorfeld in unser Etherpad eingetragen werden. (https://etherpad.mozilla.org/NLCQQh3VP0)