Heute: zweite Live-Session im Themenblock III

Etwas spät, aber besser als nie:

Die Erinnerung an die heutige Live-Session mit Mandy Schütze von der „Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e. V.“ zum Thema „ZUM-Wiki„!

Bei diesem Wiki handelt sich es um eine Plattform, auf der Lehrinhalte und Unterrichtsideen ausgetauscht werden können. In erster Linie richtet sich dieses Wiki an Lehrer und Lehrerinnen, um auch Unterrichtserfahrungen austauschen zu können. Aber auch interessierte Nicht-Lehrer sind herzlich willkommen!

Ab 17:30 Uhr geht es los, wie immer im SOOC-Online-Raum

Alle Fragen können vorab und während der Session hier gesammelt werden.

UPDATE: Hier ist die Aufzeichnung

„Google hält mich für einen Mann!“

„Ich bin ein Mann. Und 40 Jahre alt.“ SOOC-Teilnehmerin Problembaum musste bei dieser Beschreibung von sich herzlich lachen: Google hält sie nämlich für genau das und zeigt ihr dafür passende Werbung an. Getestet hat sie außerdem ihren Facebook-Account mit Wolfram Alpha. Das Tool bereitet soziale Statistiken grafisch auf. Spannender, meint sie am Ende, wäre die Auswertung jedoch bei jemandem, der das Netzwerk mehr nutzt als sie. Also, ihr Facebookaholiks im SOOC: Zeigt uns doch mal, was die Grafiken ausspucken, wenn man mehrere hundert Freunde hat und täglich postet!

SOOC-Gastgeberin Andrea hat außerdem noch eine neue Diskussion angestoßen: Schlecht lesbare Overhead-Folien, furchtbar zusammenkopierte Texte, eine nie gewischte Tafel – Andrea erinnert sich noch mit Grauen an ihre letzte Hospitation im Klassenzimmer. Wie viel schöner wäre es da doch, wenn jede Schülerin und jeder Schüler ein Tablet hätte und richtig mit dem Whiteboard gearbeitet würde!

„Im Unterricht werden Videos auf Youtube angeschaut: Wie filettiere ich die Forelle? Über die Kommentarfunktion werden auch kritische Anmerkungen zu den Arbeitsschritten direkt ins Netz gepostet. Kurze Lehrervorträge werden mit Anschauungsmaterial und interaktiven Grafiken unterstützt. Mitgeschrieben wird direkt auf dem Tablet. (…) Die Schülerinnen und Schüler loggen sich ins Lernmanagementsystem ein und generieren kleine Wissensfragen, teilen sie untereinander und beantworten die Fragen.“

social-media-addictWäre Andrea Bildungsministerin, hätte jeder Schüler längst ein Notebook vor sich.
„What is a social media friend?“ by Frits Ahlefeldt, HikingArtist (CC-BY-NC-ND)

Klar, dass bei Andrea auch alles als OER (hier schön erklärt von Problembaum) im Netz landet. Teilnehmer Flori81 steigt gleich darauf ein – sieht jedoch vor allem die Finanzierung und die Medienkompetenz der Lehrer kritisch: „Selbst wenn nur der Overhead-Projektor mal streikt (…) kann der ganze schöne Plan für die Stunde hin sein, sodass man sich ad hoc Alternativen ausdenken muss. Und was passiert erst, wenn dann digitale Medien eingesetzt werden und was schief geht? Bin ich kompetent genug, mit digitalen Medien umzugehen und Fehler und Störungen auch zu beheben?“

Und ihr, wie seht ihr das? Lieber althergebrachte Medien – oder Neues wagen? Und wie könnte man im Unterricht sinnvoll mit/an OER arbeiten?

Wir sehen und hören uns am Dienstag wieder zur Live-Session. Diesmal mit Mandy Schütze zum Thema “ZUM-Wiki”. Wer die letzte Session zu Open KnowledgeWorker verpasst hat, kann bei SOOC1314Daniel nachlesen, worum es dabei geht: http://sooc1314daniel.wordpress.com/2013/12/11/open-knowledgeworker/

Und ganz wichtig natürlich: Am Mittwoch wird geSOOGt! Wir treffen uns um 17.00 Uhr zum Saxon Open Offline Glühweintrinken auf dem Weihnachtsmarkt! Treffpunkt ist die Glühweinpyramide an der Frauenkirche/Eingang Münzgasse.

…und was passiert derweil hinter den Kulissen, was beschäftigt das SOOC-Team? Das erzählt Gastgeberin Anja in ihrem Blog.

 

Reale Einblicke und gewagte Ausblicke

Zum Themenblock 3 des SOOC möchte ich einen kleinen Einblick in die Praxis geben und einen mutigen Ausblick in die Zukunft wagen.

Ein (subjektiver) Blick in die Berufsschule

Der praktische Einsatz von OER ist bisher (in meiner persönlichen Wahrnehmung, ich lass mich da gern eines Besseren belehren) eher mäßig verbreitet. Ich möchte einmal kurz aus der Berufsschule berichten.

Eines Morgens im Dezember 2012 erreiche ich das Berufsschulzentrum für Wirtschaft und Gastronomie in einer Musterstadt in Sachsen. Der erste Blick ins Lehrerzimmer lässt erahnen: Hier dominieren Over-Head-Folien (oder „Polylux“ wie wir im Osten zu sagen pflegen) und Kreidestaub die Mediendiaktik des Unterrichts. Die erste Hospitationsstunde naht: „Nehmen Sie mal bitte die Arbeitsblätter mit“ fordert mich meine Mentorin auf. Ein Blick auf die Kopiervorlage lässt mich erschaudern: schwarze, ausgefranste Kopierränder, kaum lesbare Schriftgröße, fehlende Zeilen am unteren Rand. Naja, die Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler soll ja auch geschult werden…. In der Klasse kommen dann Over-Head-Projektor, eine leere Folie samt Foliestift zum Einsatz. Bei jedem dritten Satz, geht eine der Schülerhände hoch: „was heißt das?“ oder „noch nicht hochschieben, ich muss noch fertig abschreiben?“ oder „Sie stehen im Bild!“. Ich vermerke in meinem Hospitationsprotokoll: „Niemals Folien auf dem Polylux beschreiben, lieber Tafel nutzen“. Die Tafel kann heute erst genutzt werden, nachdem ein Schüler das Tafelbild der letzten Stunde beseitigt hat. Die ersten 10 Minuten der Stunde gehen also für das Tafelwischen drauf.

Nun sind  wir fast am Ende der Stunde angelangt: Zusammenfassend soll noch ein Text im Lehrbuch gelesen und die Aufgabe dazu bearbeitet werden. Nach ca. 7 Minuten des Durchtauschens der vorhandenen Lehrbücher hat dann wenigstens jeder Tisch ein Exemplar. Notizen im Buch oder Anmerkungen zum Text sind natürlich nicht denkbar.

Geschafft: Eine Stunde zum Thema „Zubereitung von Fischgerichten“ ist vorbei. Medienmix vom Feinsten: Tafel, Overheadprojektor und Lehrbuch kamen zum Einsatz. Nicht zu vergessen natürlich unser hervorragend zu lesendes Arbeitsblatt.

Das ist nun ein Jahr her, ich glaube nicht, dass sich viel verändert hat. Nun möchte ich einmal (ganz kurz, ist schon so viel Text) skizzieren, wie ich mir das in der Zukunft vorstelle.

Der Blick nach vorn

Wie stelle ich mir die Stunde zum Thema „Zubereitung von Fischgerichten“ unter Nutzung digitaler Medien und OER vor?

Mein Blick ins Lehrerzimmer: Schreibtische mit Laptop, ein rollbarer Schrank mit automatischen iPad-Lade-Docks, Steckdosen überall. Und sonst? Nichts. Das aufgeräumteste Lehrerzimmer, das ich mir vorstellen kann. Keine Papierberge mit Klausuren, Arbeitsblättern und Elternbriefen. Keine riesigen, vollgestopften Bücherregale.

Auf dem Weg in die Klasse sagt meine Mentorin zu mir: „Heute brauchen wir keine Tablets für die Schülerinnen und Schüler mitnehmen, denn alle haben ihr eigenes.“ (ja, sie gendert!) In der Klasse steht ein interaktives Whiteboard, WLAN gibt es sowieso. Im Unterricht werden Videos auf Youtube angeschaut: Wie filettiere ich die Forelle? Über die Kommentarfunktion werden auch kritische Anmerkungen zu den Arbeitsschritten direkt ins Netz gepostet. Kurze Lehrervorträge werden mit Anschauungsmaterial und interaktiven Grafiken unterstützt. Mitgeschrieben wird direkt auf dem Tablet.

Ein zusammenfassender Lehrbuchtext: Brauchen wir heute nicht. Die Schülerinnen und Schüler loggen sich ins Lernmanagementsystem ein und generieren kleine Wissensfragen, teilen sie untereinander und beantworten die Fragen. Lernen durch Lehren. Die Fragen werden natürlich auch gleich automatisch CC-BY lizenziert und auf die Edutags Plattform hochgeladen. Beste Voraussetzungen für den nächsten Jahrgang – und für die Welt, die sich mit der „Zubereitung von Fischgerichten“ befassen möchte. Eine Unterrichtsstunde, viele offene Lernressourchen genutzt, erstellt und weitergegeben.

Eure Andrea

Auf drei geht’s los: Offene Bildungsressourcen erstellen und weitergeben – Werkzeuge und Hilfsmittel (+ #StreifSOOC Teil 2)

Jetzt aber wirklich: im heute startenden Themenblock III soll es (endlich mal) praktisch werden. Die wesentlichen Voraussetzungen sollten gelegt sein, ab jetzt geht es um Anwendung von Werkzeugen und Hilfsmitteln. Dazu habt Ihr auf der Seite zum Themenblock eine Fülle an Möglichkeiten und Aufgaben, die Euch dabei helfen sollen.

Die Live-Sessions

Auch zu diesem Themenblock lassen wir uns nicht lumpen und haben gleich 2,5 Live-Events geplant:

  • Am 10.12.2013 um 17:30 Uhr gibt Jenny Weber von Chemmedia einen Einblick in das OER-Autorentool Open KnowledgeWorker, das sich auch zur Erledigung einiger Aufgaben eignet.
  • Am 17.12.2013 um 17:30 Uhr haben wir Mandy Schütze eingeladen, die uns das ZUM-Wiki näher vorstellt.

Die Live-Events finden wie immer im AdobeConnect statt https://webconf.vc.dfn.de/sooc1314/. [Update] Die Aufzeichnung ist hier zu finden: https://webconf.vc.dfn.de/p5e90aveub5/

Das 0,5. Live-Event ist dieses Mal offline: Das SOOC-Team macht den Dresdner Strietzelmarkt unsicher und Ihr könnt dabei sein! Wir wollen den SOOG (Saxon Open Offline Glühweintrinken) nutzen, um Euch auch einmal persönlich zu treffen.

StreifSOOC Station 2: Online Educa 2013 in Berlin (Rückblick)

… ach da war ja noch etwas: Vom 04.–06.12.2013 fand in Berlin die Online Educa statt. Das ist die „largest global e-learning conference“ im derzeit bekannten Universum und natürlich war das SOOC-Team, vertreten durch Andrea, Anja und Marlen, dabei. Dafür haben wir das SOOC-Poster sogar in Englische übersetzt und Anja hatte den SOOC in ihrem Vortrag als Beispiel für offene Lerninitiativen dabei.

Marlen, Andrea und Anja (v.l.n.r.) auf der Online Educa 2013 in Berlin

Marlen, Andrea und Anja (v.l.n.r.) auf der Online Educa 2013 in Berlin

Auf weitere zwei spannende Wochen im SOOC!

Zusammenfassung des Themenblock II aus Teilnehmersicht

Zum Abschluss des zweiten Themenblocks haben wir für Euch ein kleines Schmakerl. Nachdem Fabienne aus dem SOOC-Team bereits am 07.12 einen resümierenden Blogpost schrieb, hat sich auch der Teilnehmer Dominic über die letzten zwei Wochen ausführlich Gedanken gemacht.

Vielen Dank für Deinen ausführlichen Beitrag und allen Anderen viel Spaß beim Lesen.

Zusammenfassung Themenblock II

Im zweiten Themenblock „Produzieren und Konsumieren“ des SOOC 2013/14 drehte sich (fast) Alles um die Themen Anonymität und Urheberrecht im Netz.

Überwachung und Schutz

Den Einstieg hierzu lieferte ein Vortrag von Marius Melzer in der Live-Session am 26.11.2013. Das Mitglied des sächsischen Chaos Computer Clubs informierte die interessierten SOOC-Teilnehmer über das Thema Überwachung im Netz. In einer großartigen Präsentation stellte Marius nicht nur sich und den Chaos Computer Club (kurz CCC) vor, sondern gab umfassende Tipps für einen sicheren und anonymen Umgang mit dem Netz. Zumindest die Begriffe Linux und TOR dürften sich in den Köpfen der Teilnehmer nach dieser Präsentation vorerst festgesetzt haben. Besonders die Berührungsängste mit dem Open-Source Betriebssystem scheint der Experte bei den meisten Teilnehmern gründlich dezimiert zu haben. Der Vortrag wurde direkt positiv aufgenommen und auch von vielen SOOC-Teilnehmern reflektiert. SOOC-Teilnehmer(in) Rumbelwumbel machte sich kurzerhand daran, die dringende Empfehlung von Marius Melzer sich dem Betriebssystem Linux zuzuwenden genauer unter die Lupe zu nehmen und zu ergründen „warum Linux eben doch besser ist“. http://rumbelwumbel.wordpress.com/2013/12/01/warum-linux-eben-doch-besser-ist

Da wundert es kaum, dass bald schon die ersten Erfahrungen mit Linux und auch sonstige Änderungsversuche protokolliert in den Blogs zugänglich gemacht wurden: http://problembaum.wordpress.com/2013/11/29/herr-fuchs-meets-tux/  Viel Lob und eine großartige Zusammenfassung inhaltlicher Schwerpunkte des tollen Vortrags lieferte SOOC-Teilnehmer(in) Problembaum: http://problembaum.wordpress.com/2013/11/29/sooc1314-meets-ccc-mein-personlicher-heureka-moment/

Anschließend an Marius Melzers Ausführungen über die Art und Weise, den Umfang und den Sinn von Onlineüberwachung verfasste Marriyanada einen Eintrag, welcher wohl auch noch die letzten Faulpelze, welche sich keine Gedanken über Anonymität und Überwachung im Netz auseinandergesetzt haben, wachrütteln dürfte. http://marriyanada.wordpress.com/2013/12/01/meine-identitat-ins-netz/ Eine großartige Mischung aus Erfahrungsbericht, Reflexion und Hintergrundinfo zum Chaos Computer Club lieferte außerdem daniel. Er geht außerdem noch etwas genauer auf den anonymisierten Webbrowser Tor ein. http://sooc1314daniel.wordpress.com/2013/12/04/ccc-trifft-sooc1314/

Lehrer in Sozialen Medien

Bevor es jedoch in die nächste Runde des zweiten Themenblocks im SOOC1314 ging, sollte noch ein weiteres Thema die Diskussionen der Teilnehmer bestimmen. Passend zu den Themen Überwachung und Anonymität kam die Frage nach Lehrern in Social Networks auf. Ein durchaus nicht unwichtiges Thema für Studierende, von welchen sicherlich auch ein Teil aus angehenden Lehrern besteht. Besonders über Sinn und Unsinn von Facebook-Freundschaften zwischen Lehrern und Schülern wurde nachgedacht. Referierend auf einen Blogartikel in der Süddeutschen Zeitung gab es klare Befürwortungstendenzen von diesem heiklen Thema:  http://hatschepsutblog.wordpress.com/2013/12/05/themenblog-2-blogeintrag/  Sowie aber auch kritische Stimmen: http://rumbelwumbel.wordpress.com/2013/12/01/lehrer-im-buch-der-gesichter/

Urheberrecht und Open Educational Ressources

 Mir Rekordgeschwindigkeit folgte dann der Einstieg in die zweite Hälfte des Themenblocks, die Guido Brombach mit einem Vortrag in der zweiten Live-Session einläutete. Neben interessanten Infos zu Open Educational Ressources ging es in dieser vor Allem um die Frage nach dem Urheberrecht im Netz und diese ominösen Lizenzverträge der Creative Commons. Vor Allem die große Unsicherheit, wie denn nun mit Bildern aus dem Internet umzugehen sei wurde in diesen zwei Stunden beharrliche bekämpft. Für alle noch immer Verwirrten und Unsicheren sei der Blick in die Aufzeichnung der Livesession empfohlen, sowie folgender zusammenfassender Blogeintrag von Zazuz: https://zazuz.wordpress.com/2013/12/05/drausen-weht-es/

Einen weiteren schönen Beitrag über Creative Commons veröffentlichte Austrellia und beendete diesen mit einigen bemerkenswerten und lesenswerten Gedanken über die Aufklärung und Bildung von Schülern in Bezug auf den Umgang mit sozialen Medien: http://austrellia.wordpress.com/2013/12/05/themenblock-ii/ Abschließend (aber trotzdem nicht weniger lesenswert) zog Ejuba eine Bilanz zum zweiten Themenblock des SOOC1314  und vereinte in ihrem Abschlussbeitrag Bemerkungen, Schilderungen, Gedanken und Zusammenfassungen. Lizenzen, Überwachung, Lehrer bei Facebook und Sonstiges wurde hier leidenschaft zu (virtuellem) Papier gebracht. http://ejuba.wordpress.com/2013/12/04/zweite-bilanz/

Anhand der vorangegangenen Beiträge lässt sich sehr gut erkennen, dass dieser zweite Themenblock des SOOC1314 nicht nur ungemein und ungeahnt spannend verlief, sondern auch starke Emotionen bei den Teilnehmern des SOOC provozierte. Sollten die kommenden Themenblöcke diese Intensität, Spannung und emotionale Ladung beibehalten, stehen allen Teilnehmern und Veranstaltern wohl noch aufregende Wochen im Wintersemester 2013/14 bevor.

Von einer bloggenden Welt und Blogger-Disziplin

Was wäre wenn alle Welt bloggt? Wie sähe eine Welt aus, in der jeder Arzt, jede Steuerberaterin, jeder Lehrer, jede Professorin  bloggt? Wie würden wir mit Informationen umgehen, wenn alles Wissen frei und öffentlich im Netz steht? Das waren Fragen, die wir Euch in diesem Themenblock stellten. Offenbar trauten sich zunächst nicht so viele an diese Aufgabe heran, denn SOOC-Gastgeberin Anja fiel Anfang der Woche auf:

Diese Aufgabe stellten wir bereits im SOOC13, die Blogbeiträge könnt Ihr hier nachlesen.

In dieser Woche haben sich auch einige SOOC1314-Teilnehmer darüber Gedanken gemacht, unter anderem Problembaum:

„Auf meinem Startbildschirm erscheint mein Tagespensum. Jedem sind bestimmte Personen zugeordnet, die man in der Regel nie persönlich trifft, aber im Laufe der Zeit so gut kennenlernt, als gehörten sie zur Familie. So wird gewährleistet, dass keine Informationen verloren gehen und alle Hablosts wirklich gelesen werden, statt in den unendlichen Weiten des Netzes zu verschwinden.“

Huch, was ist denn da passiert? Problembaum träumt von einer futuristischen Welt, in der jeder alles über jeden nachlesen kann und die Blog-Prozesse optimiert sind. Am Ende dieses Gedankenganges ist sie sich jedoch sicher: „Professionelle Netzwerke von Gleichgesinnten, zum Gedankenaustausch, zur Anregung, allgemein Vernetzung? Aber ja! Nur bitte, bitte keine stumpfe Befriedigung des eigenen Geltungsbedürfnisses auf virtuellem Wege. Und erst recht kein Zwang, das alles auch noch zu lesen ;)

Auch Teilnehmerin Hatschepsutblog steht der Idee einer „bloggenden Welt“ skeptisch gegenüber: „Andererseits haben die Dozenten ja nicht einmal Zeit Seminararbeiten und Klausuren zu bewerten. Woher sollen sie dann zu Zeit nehmen um regelmäßig zu bloggen? Denn davon lebt ja ein Blog. Von wirklich regelmäßigen ansprechenden Beiträgen.“

Das Problem kennen übrigens viele Blogger: Am Anfang ist man noch mit Feuer und Flamme dabei, nach und nach verlässt einen aber die Motivation. Wer auf Probleme mit der Disziplin hat, kann sich den Iron Bloggern anschließen. Die Idee dahinter: Alle Blogger verpflichten sich, in ihrem Blog mindestens einmal in der Woche zu bloggen, andernfalls müssen sie einen Betrag (hier in Deutschland meist 5 €, in den USA 5 $ und in der Schweiz im Moment 10 Fr.) in die Bierkasse einzahlen. Ist die Bierkasse voll genug, so wird sie gemeinsam durchgebracht. Einen Vortrag dazu von der repuplica könnt ihr euch hier anschauen:

Mit großen Schritten gehen wir nun auf Weihnachten und auf unseren dritten Themenblock zu und sehen uns schon am Dienstag wieder – bei der Live-Session mit Jenny Weber zum Open Knowledge Worker. Wer möchte, kann schon mal reinschnuppern in die Welt der selbst erstellten OER. Am Dienstag gibt’s dann ein kleines Tutorial dazu: https://webconf.vc.dfn.de/sooc1314/

Ein schönes Wochenende wünscht das SOOC-Team!

 

 

Stolperstein digitale Identität?

Der erste Schnee ist da! Das war wohl ohne Zweifel die Nachricht der Woche in allen sozialen Netzwerken. Von SOOC-Gastgeberin Anja gibt’s auch das Beweisbild aus Chemnitz. Zeit für Weihnachtsplätzchen, Tee und die stimmige Bildergeschichte von diamondsooc. Sie hat eine selbstausgedachte Weihnachtsgeschichte mit Hilfe von Bildern unter CC-Lizenz erzählt. Wie ich was in welcher Form im Netz posten darf, kann manchmal ganz schön verwirrend sein.

Zusatz-Session und die digitale Identität

Wir stecken bereits mitten im zweiten Themenblock und sind immer noch überwältigt, wie viele Teilnehmer den SOOC aktiv mitgestalten. Datenschutz und Privatsphäre sind die Themen, die uns noch bis Ende nächster Woche beschäftigen. Am Dienstag fand eine Zusatz-Livesession zu Rechtlichem im Netz mit Marius Melzer vom Chaos Computer Club statt. Hier könnt ihr euch die Aufzeichnung ansehen. Auf Twitter haben uns bereits einige positive Rückmeldungen wie diese erreicht. Ejuba hat sich über ihre digitale Identität seither Gedanken gemacht – und findet das Thema alles andere als leicht: „Einerseits wünschen wir uns Sicherheit, nicht nur in der Bahn und auf der Straße, sondern auch im Netz. Gleichzeitig wollen wir nicht überwacht und ausgehorcht werden.“ Sich ganz aus dem Internet zurückzuziehen, hält sie für nicht praktikabel – schließlich bestelle sogar ihr Opa seine Teichfolie online.
Verschlüsselt ihr nach dem Vortrag von Marius Melzer eigentlich nun alle wie blöd?

self-publish-man1„Do we only exist as long as we publish?“ by Frits Ahlefeldt, HikingArtist (CC-BY-NC-ND)

Ich gruschel meinen Lehrer! … oder besser nicht?

Sehr beschäftigt hat euch in dieser Woche außerdem das Schüler-Lehrer-Verhältnis, das sich im Netz zu verändern scheint. „Auf jeden Fall waren das Getuschel und die Gerüchteküche stark am brodeln“, schreibt austrellia über die Situation, das Profil eines Lehrers im Netz auszuspionieren. „Ein Lehrer vertreten in sozialen Netzwerken. Das gibt es doch nicht! Aber ist das heutzutage wirklich noch so absurd?“ Sie hat auch unter befreundeten Lehramtsstudierenden rumgefragt, wie sie es damit halten. Eine Freundin schrieb, sie müsse später wohl seriöser werden, was Facebook betrifft. Müssen (angehende) Lehrer das – oder ist es okay, wenn man auf ihren Profilen sieht, dass sie auch nur Menschen sind? Warum austrellia zumindest teilweise für Lehrer-Schüler-Freundschaften im Netz ist, steht hier. Wie haltet ihr es denn damit – seid ihr mit Lehrern oder Dozenten befreundet? Wie habt ihr das zu Schulzeiten gehandhabt?

Wir sind gespannt auf eure Posts und Tweets zum Thema! Bis spätestens nächsten Dienstag – bei der Live-Session mit Guido Brombach zu „Open Educational Resources“. @gibro ist Autor des bekannten dotcomblogs und Bildungsreferent im Themenbereich „Computer und Medien“ des DGB Bildungswerkes. Außerdem bloggt er auf pb21.de zum Thema „Web 2.0 in der politischen Bildung“. Auf der OER-Konferenz in diesem Jahr referierte er über OER in der politischen Bildung, was auch der Schwerpunkt des SOOC-Expertentalk sein wird.

Der Raum ist wie gewohnt: https://webconf.vc.dfn.de/sooc1314/

 

Gemeinsam gegen die Überwachung

Wahrscheinlich könnten wir zum Thema digitale Überwachung, Datenschutz und Datensicherheit einen eigenen SOOC veranstalten, so viel lässt sich darüber erzählen. Soweit ist es zwar (leider) noch nicht, aber zumindest konnten wir uns in der ersten Live-Session des zweiten Themenblocks dank eines Vortrags von Marius Melzer vom Chaos Computer Club Dresden mit diesen hochaktuellen und spannenden Themen beschäftigen und Vieles darüber lernen. Marius zeigte uns dabei im Vortrag die einzelnen Bestandteile eines Netzwerks, die prinzipiell geschützt werden müssen (die Clients, die Server sowie die Verbindungen zwischen diesen), und wie man diese Komponenten schützen kann.

Die Clients

Clients, das sind primär unsere PCs/Laptops/Smartphone sind prinzipiell nur sicher, wenn keine Datenverbindungen nach außen bestehen, d. h. das Gerät ist mit keinem Netzwerk verbunden und niemand kann physisch (etwa per USB-Stick) Daten auf das Gerät spielen. Das Problem ist dann aber, dass wir dann auch nicht wirklich viel damit anfangen können. Da diese Variante wenig praktikabel ist, müssen wir uns auf andere Weise schützen. Wir haben im Vortrag gelernt, dass wir zum einen Virenscanner und Firewalls einsetzen sollen und das Open-Source-Software meist sicherer ist als Closed-Source-Software – zumindest wenn sie aktuell ist.

Wichtig ist auch die Wahl des Betriebssystems. An dieser Stelle widerspreche ich aber Marius. Linux ist meiner Meinung nach nicht besser und nicht schlechter als Windows (7/8). Das Gerücht einer möglichen NSA-Windows-Backdoor schwirrt zwar schon seit der Einführung von Windows XP durch die Netzgemeinde, Beweise dafür wurden aber in den letzten 10 Jahren nicht gefunden. Und die Backdoor dürfte auch nicht unbedingt nötig sein. Wir können davon ausgehen, dass gerade die NSA über genug Wissen und Mittel verfügen dürfte, um jedes gängige Betriebssystem zu knacken. Und auch bei Linux ist nicht alles paradiesisch: Bestes Beispiel dafür ist das viel kritisierte Verhalten von Ubuntu-Distributor Canonical etwa bei der Einführung der Amazon-Shopping-Lens in Ubuntu 12.10 oder beim Schwenk von Wayland auf Mir im Unterbau des Betriebssystems. Empfehlenswerter sind in der Linux-Ecke eher Debian, OpenSuse und Fedora und wer wirklich freie Distributionen sucht, findet eine Auswahl auf den Webseiten der Free Software Foundation. Übrigens gibt es mit ReactOS auch seit vielen Jahren ein Projekt, dass sich zum Ziel, setzt ein Open-Source-Betriebssystem zu entwickeln, welches auf der Windows-NT-Architektur beruht und damit kompatibel zu Windows 7 und Co. sein soll. Leider ist ReactOS noch nicht für den tägliche Arbeit verwendbar.

Bei Smartphones ist das aktuell Halten, zumindest des Betriebssystems, leider etwas komplizierter. Gerade bei Android-Geräten halten sich die Hersteller mit Updates stark zurück. Patches erhält man bei einigen Geräten sogar nur ein halbes Jahr lang. Von den Support-Zeiträumen eines herkömmlichen PCs sind wir damit Lichtjahre entfernt. Daher dürften auch noch viele User Geräte nutzen, bei denen Lücken wie etwa die Android-Steuercode-Schwachstelle nicht behoben sind. Hier bleibt nur der Wechsel auf alternative ROMs wie Cyanogenmod, der aber stellenweise tiefere IT-Kenntnisse erfordert und teilweise auch zum Verlust der Herstellergarantie führen kann. Nutzbare Open-Source-Betriebssysteme gibt es wie Marius erwähnt hat zwar, aber Sailfish OS und Firefox OS sind noch ein Stück weg davon, mit Android konkurrieren zu können.

Die Netzwerkverbindungen

Die Ziele für sichere Netzwerkverbindungen lauten Vertraulichkeit, Integrität und Anonymität. Die Vertraulichkeit, also dass nicht jeder meine Nachrichten mitlesen kann, lässt sich über Verschlüsselung erreichen. Hierzu können wir über verschlüsselte Verbindungen surfen (SSL/TLS), welche am https in der Webadresse erkennbar sind, oder wir können unsere E-Mails verschlüsseln. Unsere Anonymität können wir mit Hilfe von Anonymisierungsdiensten wie TOR schützen, welche dafür sorgen, dass die Verbindungen so verschlüsselt und umgeleitet werden, dass der einzelne Nutzer und seine Aktivitäten nur noch schwer identifizierbar sind.

Leider sind auch diese Techniken nicht hundertprozentig sicher. Gerade die SSL-Zertifikate, welche für die Integrität von SSL-Verschlüsselungen wichtig sind, waren in den letzten Jahren oft Ziel von gezieltem Missbrauch und auch TOR wird mittlerweile gezielt von der NSA angegriffen, wenn auch bisher nur mäßig erfolgreich.

Die Server

Server sind die dritte große Schwachstelle im System. Je mehr Leute einen zentralen Dienst nutzen, desto lukrativer wird der Angriff auf die Server des Dienstes und desto größer wird auch der Schaden, der entstehen kann. Daher wäre es sinnvoll, wenn man denn die Möglichkeit hat, einen eigene Server zu betreiben und die Dienste möglich dezentral zu verteilen. Das gilt sowohl für E-Mail-Dienste, wie auch für Soziale Netzwerke. Die Idee eines dezentralen Sozialen Netzwerks als Konkurrenz zu Facebook und Co, verfolgt etwa Diaspora.

Tracking

Ein weiteres Thema, welches Marius in seinem Vortrag behandelt hat, ist das Tracking, also das gezielte Verfolgen/Erfassen von Nutzern und ihrem Verhalten über mehrere Webseiten hinweg. Um sich vor Tracking zu schützen, gibt es verschiedene Plugins, wie Ghostery, welche verschiedene Tracking-Techniken (z.B. Cookies) blockiert. Allerdings gibt es mittlerweile Forschungen, die untersuchen, inwieweit statt Cookies der Fingerabdruck des Browsers für das Tracking genutzt werden kann. Sollte so etwas flächendeckend eingesetzt werden, dann wird es schwer, sich dem zu entziehen.

Nutzerverhalten

Ein ebenfalls elementarer Bestandteil für sicheres Surfen ist das Nutzerverhalten. Dabei gilt der Grundsatz, dass nichts geöffnet/ausgeführt werden sollte, was aus unbekannten und/oder nicht vertrauenswürdigen Quellen stammt. Passwörter sollten nicht im Browser gespeichert werden, sondern in separaten Passwort-Managern wie Keepass, Diese können bei Bedarf noch mit Festplattenverschlüsselern wie TrueCrypt kombiniert werden. Zudem sollten gleiche Passwörter nicht für verschiedene Dienste verwendet werden und 123456 ist kein sicheres Passwort. Und ebenfalls wichtig: Nicht immer müssen die Angaben, die bestimmte Online-Dienste von uns haben wollen, korrekt angegeben werden. Lügen ist da an der ein oder anderen Stelle nicht verkehrt, genauso wie wir die geplante Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung nicht einfach so hinnehmen sollten.

Fazit

Wirklich sicher wird man im Netz wohl nie mehr unterwegs sein, aber wir haben diverse Möglichkeiten zur Verfügung, um uns ein wenig zu schützen. Und was die NSA betrifft, vielleicht sollten wir ihr einfach mal schreiben. Über ein paar Millionen Briefe aus Europa, die sie beantworten muss, freut sie sich sicher.

PS: Die Aufzeichnung der Live-Session mit Marius sowie die Slides könnt ihr euch natürlich auch gern nochmal anschauen.

Willkommen zur zweiten Runde: Konsumieren und Produzieren – rechtliche Rahmenbedingungen und persönliche Voraussetzungen

„Zufällig noch wer online, der mich evtl. kurz unterstützen könnte?!“, postete gestern Abend ein Teilnehmer in der Facebook-Gruppe. Trotz später Stunde meldeten sich innerhalb von Minuten zahlreiche Teilnehmer, die ihm schnell und unkompliziert halfen. Wenn ich etwas für die Uni wissen möchte, greife ich auch nicht mehr zum Telefon, sondern poste es halt – bei Twitter, im Blog oder eben bei Facebook. Je nachdem, wo ich glaube, am schnellsten die richtigen Leute zu erreichen.

Aber ich poste nicht nur bedarfsorientiert. Wer mir zum Beispiel auf Instagram folgt, sieht auch mein Abendessen. Auf LinkedIn und XING kann man erfahren, woran ich gerade arbeite. Auf about.me gibt’s meine Vita in kurz & knackig und man sieht ein Freizeitfoto (Wanderurlaub in Schottland!). Und selbst mein Facebook-Profil schotte ich nicht komplett ab. Weil: Ich möchte ja gefunden werden. Ich will, dass andere meine Aktivitäten sehen und sie kommentieren können. Ich möchte mich mit anderen austauschen und vernetzen. Ziemlich lange hatte ich das Gefühl, ich kann kontrollieren, wer was über mich erfährt. Dann kam die NSA-Affäre – und meine Freunde verschlüsselten plötzlich Mails, löschten akribisch ihre Social-Media-Profile und nutzten alternative Suchmaschinen. Reicht das jetzt? Nach einem Bericht der FAZ will die NSA ihre Überwachung noch weiter ausbauen. Müssen wir uns also im Netz ganz unsichtbar machen, um uns sicher zu fühlen – genauso selbstverständlich, wie man ja auch seine Haustür immer abschließen würde?

big-eye-scientist„is it wachting us while we are watching it?“ by Frits Ahlefeldt, HikingArtist (CC-BY-NC-ND)

Es wird immer wichtiger, über Privatsphäre im Netz und über Datenschutz zu sprechen. Wichtig ist in dem Zusammenhang aber auch: Was darf ich denn überhaupt veröffentlichen? Der lustige Cartoon auf meiner Pinnwand, den 23 Freunde geliked haben – den habe ich schließlich nicht selbst gezeichnet. Und mit welchem Material darf ich meine Blogposts anreichern? Selbst die Öffentlich-Rechtlichen nennen als Quellen mittlerweile „Youtube“, darf ich das dann nicht auch? Es stellt sich also nicht nur die Frage, was ich im Social Web veröffentlichen sollte, sondern auch, was ich denn veröffentlichen darf. Was zum Beispiel Open Source und CC-Lizenzen bedeuten und wie auch bzw. vor allem im Netz eine vernünftige Quellenangabe funktioniert.

Das alles und noch viel mehr thematisieren wir in dem heute startenden Themenblock II „Konsumieren und Produzieren: rechtliche Rahmenbedingungen und persönliche Voraussetzungen“, für den es wieder eine ganze Menge Input gibt.

Bereits morgen wird es einen ersten Expertenvortrag zum Thema „Datenschutz im Internet“ geben. Wir freuen uns, dass wir hierfür Marius Melzer vom Chaos Computer Club (Bereich Sachsen) gewinnen konnten. Der Informatik-Student ist seit zwei Jahren für die Initiative „Chaos macht Schule“ unterwegs. Diese deutschlandweite Initiative arbeitet in Form von Workshops und Vorträgen zusammen mit Bildungsinstitutionen, LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern für einen verantwortungsvolleren Umgang mit Medien und Technik. Unser Experte ist Mitgründer zweier Vereine: zum einen Zwiebelfreunde e.V., welcher zum Ziel hat, Internetnutzern Anonymität und Zensurfreiheit zu ermöglichen; zum anderen auch palava e.V., eine abhörsichere und kostenlose Videotelefonie-Alternative, die auf der WebRTC-Technologie beruht.

Neugierig geworden? Dann laden wir Euch ganz herzlich zur morgigen Live-Session um 17:30 Uhr ein! Wie immer im SOOC1314-Online-Raum.

Falls Ihr bereits Fragen an Marius habt, dann können diese schon im Vorfeld in unser Etherpad eingetragen werden. (https://etherpad.mozilla.org/NLCQQh3VP0)

StreifSOOC: HDS.Forum in Zittau

Mit diesem Blogpost möchten wir eine kleine Reihe starten: den StreifSOOC. In den nächsten Wochen werden wir mehrfach im Auftrag des SOOCs auf Konferenzen unterwegs sein – praktischerweise fast immer zum Ende eines Themenblocks. Dieses Mal (21. & 22.11.2013) sind Andrea, Marlen und Anja beim HDS.Forum in Zittau.

Marlen, Andrea und Anja beim HDS.Forum 2013 in Zittau

Marlen, Andrea und Anja beim HDS.Forum 2013 in Zittau (von links nach rechts)

Der SOOC (also beide Durchläufe SOOC13 und der aktuelle SOOC1314) wird im Rahmen des vom Hochschuldidaktischen Zentrum Sachsen (HDS) geförderten Verbunds “Lehrpraxis im Transfer” als Lehr-Lern-Projekt von der TU Dresden und der TU Chemnitz durchgeführt (die Uni Siegen als Kooperationspartner). Einmal im Jahr organisiert das HDS eine Tagung, das HDS.Forum, auf dem neben Workshops und Vorträgen auch die geförderten Projekte präsentieren. Wir haben also ein Poster zusammengefrickelt und sind nach Zittau ins Dreiländereck gereist.

…und da war er auch schon vorbei, der erste Themenblock

Neben den vielen Blogposts wurden auch die Portfolioaufgaben fleißig bearbeitet. Es gibt einige Visualisierungen Eurer Persönlichen Lernumgebungen und auch am SOOC1314OFF haben sich einige beteiligt. Mit urheberrechtlichen Problemen, aber auch bei der Reflexion darüber, was das Online-Lernen mit Lernenden, Lehrenden und Institutionen macht, haben wir an vielen Stellen schon Verbindungen zum nächsten Themenblock gesehen und sind gespannt, wie sich diese ab nächster Woche fortsetzen.