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Rückblick und Vorschau – der SOOC 2013 und 2014.

Die Weihnachtsgans liegt hinter uns und das neue Jahr ist bereits im vollen Gange. Allen SOOC-Teilnehmenden wünschen wir auf diesem Wege noch ein gesundes, erfolgreiches und spannendes Jahr 2014!

Auch das SOOC-Team hat sich in den letzten Wochen ein wenig Zeit zum Auftanken genommen, um die vielen Eindrücke von 2013 zu rekapitulieren. Bevor am kommenden Montag (13.01.2014) der vierte Themenblock startet, möchten wir kurz zurückblicken und uns an die SOOC-Höhepunkte erinnern:

Die MOOC-Euphorie

MOOCs als innovative Lehr-Lern-Arrangements waren das Thema 2013 in der E-Learning-Welt. Neben den vielen enthusiastischen Stimmen gab es auch viele Kritiker und Skeptiker. Nichtsdestotrotz waren MOOCs ein zentrales Thema auf den vielen Konferenzen, die wir im Rahmen unseres Projektes besuchen durften (z. B. nachzulesen hier und hier).

Der SOOC13

Am 30.04.2013 startete der erste Saxon Open Online Course (#sooc13) mit insgesamt 242 Teilnehmenden zum Thema Lernen 2.0. Studierende der TU Dresden, TU Chemnitz und Uni Siegen konnten im Rahmen der Veranstaltung Credit Points erwerben, aber auch zahlreiche externe Interessierte waren bei unserem großen Experiment dabei. Erfolgreich und zufrieden haben wir im Juli unseren SOOC13 mit zahlreichen neuen Ideen, viel Input und Vorfreude für den kommenden zweiten Durchlauf abgeschlossen.

Der SOOC1314

Im November 2013 stand unser zweiter SOOC in den Startlöchern. Mit der thematischen Erweiterung um die Lehrprozesse im Kontext von Social Media, wurde auch unser Team um tolle neue Mitarbeiter ergänzt. Bereits die ersten drei Themenblöcke liegen hier hinter uns und am 13.01.2014 geht es endlich weiter!

Ab kommenden Montag widmen wir uns im Themenblock IV aktuellen Themen wie E-Portfolios und Learning Analytics – wichtige Trends für 2014, die die digitalen Lehr-und Lernprozesse aus einer anderen Perspektive beleuchten.

Es bleibt also spannend!

 

Weihnachtspost aus Teilnehmersicht

Nun wird es langsam muckelig und alle verschwinden in ihren Familienkreisen. Bevor aber nun auch der SOOC eine kleine Weihnachtspause einlägt, hat sich die Teilnehmerin Maria die Zeit genommen und eine eine tolle MOOC-Weihnachtsgeschichte verfasst, die auch hier zu finden ist. Vielen Dank für die besinnliche  Einstimmung und Allen eine entspannte, stressfreie und Sooc-freie Zeit (Themenblock IV startet am 13.01.2014). Auf bald und lasst es Euch gut gehen.

 

Es schneite. Und es schneite viel. Dicke Flocken gefrorenen Wassers rieselten zur Erde hernieder. Aber es schneite dort ja schließlich immer. Also warum erst groß Töne darüber verlieren, wenn es doch nichts Besonderes war? Immerhin zur selben Zeit an vielen anderen Orten auf der Erde schien entweder die Sonne oder es regnete.

Es ist Sommer, zu jener Zeit, da meine Geschichte beginnt. Der verschneite Ort ist, das lässt vielleicht auch schon der Titel vermuten, der Nordpol. Der Ort an dem die Elfen handwerkeln und der Weihnachtsmann durch sein großes Prisma das Verhalten der Menschen, insbesondere das der Kinder studiert, während seine Frau neue Rezepte kreiert. Und es war eigentlich wie jedes Jahr ein ganz normaler Sommer am Nordpol. Doch dann sah der Weihnachtsmann in das Wohnzimmer eines Lehrers, der sich deprimiert an seiner Flasche Jacky festhielt und lauthals jammerte.

Den Wortlaut wiederzugeben, sei an dieser Stelle erspart, aber er beinhaltete sinngemäß das unerhörte Verhalten der Schüler, die zunehmende Respektlosigkeit und der immer weiter schwindende Rückhalt durch die Eltern. Achja und das Geld natürlich. Zuviel Stress, Arbeit und Aufwand;  für vergleichsweise viel zu wenig Lob und Lohn.

Der Weihnachtsmann kannte diesen Lehrer bereits. Immer wieder, wenn er bei ihm vorbeischaute, hörte er dasselbe Klagelied. Doch dieses Mal lief im Hintergrund der Flimmerkasten, auch Fernsehen genannt. Zugegeben, der hatte sich ganz schön verändert in den letzten Jahren: einst  dick und mit Antenne, war er nun dünn und ohne Gedräht. Nun gut, das sei auch nur nebenbei erwähnt, denn wichtiger war, was dort auf der Matscheibe zu sehen war. Es lief Werbung: eine  laienhafte Darstellung von einem Weihnachtsmann, der sich mit einem Postboten unterhielt. Der Bote machte seinem Gegenüber klar, dass dieser total veraltet ist und mit den Kindern doch nichts mehr am Hut hat. Er verstaubt hinter seinen Briefen und die Welt zieht online an ihm vorbei.
„Nichts geht mehr ohne Internet.“, ermahnte der Postbote. „Wenn du IN sein willst und deine Fanbase nicht verlieren möchtest, dann musst du dich ins Internet begeben oder eben aufhören.“

Die Werbung war zwar noch nicht zu Ende, denn eigentlich wird noch etwas von Versand  und kurzen Lieferzeiten gepriesen, doch der Weihnachtsmann stutzte bei dem bereits Gesagten. Er sank in seinen Sessel zurück und sann darüber nach. „Bin ich nicht mehr IN? –  Aber die Kinder, sie schreiben mir doch noch.“ Doch dann fiel  ihm die Art an  Wunschzetteln ein, die er in den letzten Jahren immer häufiger zugeschickt bekam.

‚Hey Alter‘?  Gut, daran hatte er sich schon gewöhnt. Er ähnelt ja auch einer gealterten Darstellung eines Mannes. Aber diese Codes, Abkürzungen und diese Zahlenreihungen, … Nie hatte er sich Gedanken darüber gemacht. Sollte das etwas mit diesem Internet zu tun haben? Als er so an seiner Frau vorbei schlich um sich eine Flasche  Jacky zu holen, musste er blitzartig wieder an den Lehrer denken. Doch genauso schnell wie ihm der Gedanke kam, flog ihm dann aber auch der Jack aus der Hand. Das scheppernde Scherbengeräusch rief dabei natürlich sofort seine Frau auf den Plan. Die konnte natürlich nur meckern. Aber was weiß die schon. Immerhin lässt sich so ein Jack Daniels schneller herstellen, als eines dieser  Technickteile, die mittlerweile fast jeder zu Hause hat.Nachdem sich Frau Weihnachtsmann ihre Seele aus dem Leib gemeckert hat; wie konnte er nur eines der Geschenke für Weihnachten erwägen zu trinken; ging sie zurück in die Küche und bat auf dem Weg dorthin einen Wichtel sich der Sauerei anzunehmen. Der Weihnachtsmann aber ging zurück zu seinem Prisma, suchte die Adresse vom deprimierten Lehrer heraus und schrieb ihm sogleich einen Brief.

An dieser Stelle kürze ich die Geschichte etwas ab. Das der Lehrer an einen schlechten Scherz dachte und erst nichts auf diesen Brief gab, ist wohl gut vorstellbar.

Es wurde Herbst und der Weihnachtsmann hatte eines dieser ‘Technikdinger‘  in seinem Wohnzimmer aufgestellt. Natürlich wieder mit vehementem Gemecker von Frau Weihnachtsmann. Doch dem konnte er dieses Mal gut entgegensetzen:  es war ohnehin nicht mehr zu erwarten, dass der Junge, der dieses Netbook (so heißen die Teile) bekommen sollte, sich bis Weihnachten noch in seinem Verhalten bessern würde.
Der Lehrer und der Weihnachtsmann telefonierten seit einigen Tagen. Schließlich hätte der Alte das Netbook sonst nie installiert bekommen. Endlich war es soweit. Das Netbook verfügte nun über alle wichtigen Programme: Office, Mailprogramm, Onlinetelefonie. Nun konnte es losgehen. Der Lehrer rief den Weihnachtsmann erstmalig via Online an. Wie erstaunt und begeistert der Weihnachtsmann dabei wohl gewesen sein muss?! Und der Lehrer erst! Er glaubte bis zuletzt, dass irgendein Spinner am anderen Ende des Telefons sitzt, dem er nur helfen kann, wenn er dessen Psychose mitspielt. Einen Selbstmord vor Weihnachten, an dem er irgendwie beteiligt sein würde, konnte sein armes Lehrerherz erst recht nicht gebrauchen. Zumal Jacky und Jimmy, seine einzigen Freunde, ihm nicht wirklich über so eine dunkel  Phase hätten hinweghelfen können.

Es folgten Tage des Lernens für den Weihnachtsmann und Stunden des Lehrens für den Lehrer. All dies tat er neben seinem Unterricht. Es hatte sogar sein gutes, denn des Lehrers Freund Jacky war vorerst auf Eis gelegt.
Bei mehreren Livesessions brachte der Lehrer dem Alten bei, wie er mit Google, Office, Mail und Co umzugehen hat. Soweit so gut. Ein Mailkonto hatte er nun, auch wusste er wie man am effektivsten Google befragt –  und was es überhaupt ist: nämlich ein unendlich großes ‚Gelbe Seiten‘ – Buch, das mit nur einem Klick jeden ans Ziel bringen kann. Virtuell versteht sich.
Aber der Weihnachtsmann wollte mehr. Er hörte von Vögeln, die von den Dächern zwitschern und landete alsbald auch bei Twitter.  Nun konnte er den Lehrer rund um Uhr followen. Denn dieser twitterte mit Leib und Seele – vor allem vom Unterricht. So landete der Alte auch bald auf den Twitter- und später auch auf den Facebook-, Google-, Flickr- und Co Accounts vieler Kinder aber auch  Erwachsenen. Und bald schon bemerkte er, dass er Zugriff auf ein immenses Informationssystem hatte. Er stellte fest, dass  die Fahrräder und Netbooks, die seine Elfen bauten, total veraltet sind und dass es im Internet Anleitungen gab, um bessere und leichtere Modelle zu bauen. So verhielt es sich mit vielen anderen Dingen, die die Elfen über das Jahr zu bauen hatten.

Kurzerhand berief er eine außerordentliche Versammlung ein, bei der sich alle Elfen auf dem Platz in der Mitte vom Nordpol versammelten, direkt um den riesigen Weihnachtsbaum, der dort stand.

Auch hier breche ich wieder ab und fasse zusammen: der Weihnachtsmann verordnete, dass alle mobilen Geräte, die derzeit am Nordpol funktionsfähig gemacht werden können, in Betrieb genommen werden sollen. Jeder Wichtel sollte ein Gerät bekommen. Dabei war es egal ob Handy, Laptop, Netbook, Computer, Tablett oder Plasmatv, … hauptsache die Wichtel kommen damit in das  Internet, um sich dort weiterbilden zu können.

Der arme Lehrer diente auch hier wieder als Lehrkraft. Er schulte alle Wichtel in mehreren  Livesessions im Umgang mit dem Internet und den Programmen sowie Apps der jeweiligen Geräte. Aber er hielt sie auch an und machte ihnen das Followen schmackhaft. Er zeigte ihnen wie schnell und einfach sie sich selbst weiterbilden und  ihr Wissen untereinander teilen können. Das sparte natürlich Unmengen an Kosten, die der Weihnachtsmann sonst für Hochschulkurse hätte ausgeben müssen. Und so ein Hochschulkurs hieß ja nicht nur lernen und weiterbilden, er war ja auch immer mit Unterkunft- und Reisekosten verbunden. Denn teilnehmende Wichtel mussten dafür immer weit reisen, je nachdem wo auf der Welt der entsprechende Kurs stattfand. Das der Weihnachtsmann mit der Wahl dieser Kurse nicht immer ein gutes Händchen hatte, lässt sich nachvollziehen, wenn man rekapituliert wie oft zu Weihnachten nutzlose Dinge unter dem Baum lagen. Außerdem konnten nie alle Wichtel zu diesen Kursen fahren, dafür reichte das Geld nicht. Schließlich lebt der  Weihnachtsmann ja auch nur von den Spenden reicher Begünstigter.

Doch nun wurde alles anders. Die Wichtel tummeln sich seither in Massive Open Online Cours’en herum. Ganz neue Möglichkeiten eröffneten sich so: den Weiterbildungs- und Lernmöglichkeiten waren keine Grenzen mehr gesetzt.
Schon mal an solch einem MOOC teilgenommen? Ob im Forum, den anhängliches Teilnehmerblogs oder in einer der Livesessions eines solchen Kurses, man erkennt die Wichtel zumeist daran, dass sie ihr Pseudonym mit einem „x“ oder aber „n1“ versehen. Eine Bekannte hatte mir erst neulich davon berichtet, dass ein gewisser „x_ren“ beim SOOC (Saxon Open Online Course) dabei war. Und Leute, ich bin mir sicher, das war ein Wichtel vom Weihnachtsmann. Vielleicht ein Spätzünder, der noch nicht ganz verstanden hatte, welchen Mehrwert das Lernen und Lehren in Interaktion mit anderen Teilnehmenden eines MOOC darstellt. Am Ende ist jedoch auch er, wie all seine Kollegen am Nordpol, zum fleißigen Blogger und SocialMediaPoster mutiert.
Und der Vorteil für uns – den Menschen? Der liegt auf der Hand. Vor der Nordpolischen Wissensexpansion in MOOCs, musste der Mensch, wollte er qualitativ hochwertige technische Geräte haben, die auch zeitgemäß waren, zum Markt mit dem ‚M‘ oder ‚S‘ gehen. Einen Wunschzettel zu schreiben lohnte sich erst, wenn man sich Dinge wie: Süßigkeiten, eine Puppe, einen Roller … oder ähnliches wünschte. Aber seit der Entdeckung des Internets und der MOOC-Möglichkeiten, gibt es keine Grenzen mehr dort oben, im ewigen Eis.
The North Pole has gone online. Und wer es immer noch nicht glaubt, der frage doch einfach mal Google. Denn einige Wichtelblogs kommen direkt vom Nordpol und berichten fast zeitnah von deren Vorbereitungen aufs Weihnachtsfest.
Und wer sich jetzt einmal erinnert, wie seine ersten Schritte im Internet waren, der wird sich bestimmt auch noch erinnern, das die erste Zeit sehr intensiv und zeitraubend war. Alles war neu und spannend. Die Routine kam dann erst mit der Zeit; wenngleich man das Internet wohl nie komplett entdecken können wird.
In jenem Jahr, von dem hier die Rede ist, als die Wichtel online gingen, da waren sie so vertieft in die Sache, dass das Weihnachtsgeschäft komplett liegen blieb. Der ein oder andere wird sich vielleicht noch daran erinnern: die Plätzchen und die Milch blieben in der Heiligen Nacht unberührt, einige Bäume waren nicht geschmückt oder gar aufgestellt, es gab nichts oder nur wenig Süßes, und wenn die Eltern nichts unter den Baum legten, dann gab es nicht einmal Geschenke.
Doch schon im Jahr darauf gingen die Wichtel, geschult und gelehrt, wieder fröhlich an ihre Arbeit, nur dieses Mal eben mit zeitgemäßem Know-How.

Zum Schluss noch ein Wort zum deprimierten Lehrer. Der hatte seine Sache so gut gemacht, dass er eine Festanstellung vom Weihnachtsmann bekam. Regelmäßig gibt er nun Livesessions, in denen er über die aktuellen Socialmedia-Entwicklungen und deren Rechtslage spricht und zum Diskutieren anregt. Zwar ist er immer noch deprimiert,  wenn er die Kinder in der Schule und das gesamte Bildungssystem betrachtet – aber immerhin hat er seinen ehemaligen Freunden Jimmy und Jacky den Laufpass gegeben. Er ist auf Apfel-Zimt-Punsch umgestiegen, den er einmal im Monat frei Haus vom Nordpol geliefert bekommt. Ohne Alkohol versteht sich – aber das weiß er ja nicht.

In diesem Sinne wünsche ich allen ein #wunderschönes und #besinnliches #Weihnachtsfest.

RiaMe

Impulsbeitrag Themenblock 1 – MOOCs in der Hochschule

Ich gehe gern zur Universität. Der direkte Kontakt zu den DozentInnen, der soziale Kontakt zu den KommilitonInnen, die fachlichen Diskussionen im Anschluss an eine Veranstaltung… Nur einige der Argumente, die mich dazu bewegen, den 20-minütigen Uniweg täglich mit Fahrrad zu bestreiten und die Strapazen der bergigen Anreise über mich ergehen zu lassen.

Für mich ist diese Form der Präsenzlehre mit vielen Vorteilen verbunden – und trotzdem scheint es nicht jedem zu liegen, in diesem doch vorwiegend behavioristisch anmutenden Lehrbetrieb der Universitäten zu studieren. Natürlich gibt es auch zahlreiche Veranstaltungen, die dort andere Wege einschlagen. Gruppenarbeiten, Fallstudienarbeit und der Erwerb von Methodenkompetenzen stehen dabei im Vordergrund und stellen den Lernenden in den Fokus. Doch ist das der Regelfall? Spätestens wenn wir an unsere eigenen Anfänge des Studiums zurückdenken, dann wird deutlich, dass eine Umsetzung solcher Formate in den Großveranstaltungen mit etwa 1000 Studierenden Schwierigkeiten birgt… Es Bedarf Abhilfe. Ein möglicher Lösungsweg ist das E-Learning, das nach Stephen Downes längst nicht mehr in Kellern und Pilotprojekten umgesetzt wird, sondern bereits in der Praxis allgegenwärtig ist.

Ein Experiment, das untersucht, wie wir den Herausforderungen der steigenden Studierendenzahlen und der Anforderungen des digitalen Zeitalters gerecht werden können, ist nun das hier vorgestellte MOOC-Format – ein E-Learning Arrangement, das in der letzten Zeit ordentlich für Furore gesorgt hat.

Auf den ersten Blick erscheint es doch seltsam, rein onlinebasiert an einer Veranstaltung teilzunehmen oder gar das gesamte Studium in dieser Form zu bestreiten. Der soziale Kontakt zu den Mitmenschen wird völlig neu über die wenigen Zeichen von Tweets und durch Kommentarfunktionen geregelt. Mimik und Gestik werden lediglich durch Smilies ersetzt  😕

Doch nehmen wir eine aktuelle Bestandsaufnahme: Schauen wir uns in den Vorlesungen links und rechts um, so bemerken wir: so ganz lebensfremd ist die MOOC-Idee nicht. Facebook, Twitter und Bloggen gehört für viele zum Alltag – nicht umsonst schafft Marc Prenzky die Begrifflichkeit der Digital Natives, für die es selbstverständlich ist sich mit den digitalen Medien und Werkzeugen auseinanderzusetzen und diese in ihren Alltag anzuwenden.

Diesen Ansatz nahm ich zum Anlass und startete eine kleine (nicht repräsentative) Befragung unter meinen KommilitonInnen. Und es war erstaunlich: 6 von 8 Teilnehmenden gaben dabei an, während der Vorlesung- bzw. Seminarzeit regelmäßig Emails und Social-Media-Accounts zu checken! Also ist der Weg frei für MOOCs in der Hochschule?

Lasst uns gemeinsam darüber diskutieren, wie ihr zu der These steht: MOOCs werden die klassische Präsenzlehre in Hochschulen ersetzen!

Wir freuen uns auf Eure Blogbeiträge, Tweets, Ideen und Argumente rund um den ersten Themenblock!

Solange werde ich mich staunend in den Vorlesungen und Seminaren umschauen und herausfinden, was meine KommilitonInnen eigentlich mit Ihren Smartphones, Tablets und Laptops tatsächlich machen.